17.05.2018 | Pressemitteilungen

Bürgergenossenschaften, -vereine und -stiftungen | Starke Partner für Wohninitiativen gesucht

Informationsveranstaltung, Freitag, 25. Mai 2018, 9.30 bis 14.00 Uhr

Mainz. Es gibt viele engagierte Initiativen, die Wohnprojekte, verlässliche Hilfsangebote für ein gutes Leben im Alter oder neue Pflegeangebote auf die Beine stellen wollen. Schnell sehen sich die bürgerschaftlichen Initiativen jedoch einer Reihe von Herausforderung gegenübergestellt. Wie finde ich eine geeignete Immobilie oder gar ein Grundstück für einen Neubau? Woher bekomme ich finanzielle, aber auch personelle Unterstützung? Welche Organisationsform ist für uns die beste? Und für was hafte ich?

In einer gemeinsamen Veranstaltung des ZB, der ARGE der rheinland-pfälzischen Wohnungsunternehmen und des Finanz- und Sozialministeriums des Landes Rheinland-Pfalz am 25. Mai 2018 von 9.30 bis 14 Uhr im Brückenturm in Mainz soll anhand von guten Beispielen und Expertengesprächen diesen Fragen und Themen nachgegangen werden.

Zur Begrüßung sprechen Felix Edlich, Abteilungsleiter für Bauen im Finanzministerium, Joachim Speicher, Abteilungsleiter für Soziales und Demografie im Sozialministerium sowie Roswitha Sinz von der ARGE rheinland-pfälzischer Wohnungsunternehmen. Unter dem Titel "Bürger werden initiativ und suchen Partner" wird Prof. Dr. Annette Spellerberg von der TU Kaiserslautern ihre Studie "Erfolgsfaktoren im Entstehungsprozess von Wohnungsgenossenschaften" präsentieren, die Chancen und Hemmnisse für die Verbreitung des Genossenschaftsmodells in Rheinland-Pfalz aufzeigt.

Im Anschluss werden im Rahmen von Praxis- und Erfahrungsberichten die unterschiedlichen Organisationsmodelle für bürgerschaftliche Initiativen vorgestellt. Zunächst informieren Karl-Heinz Abraham, ehem. Vorstand der Wohnungsverein eG Herne und Stephan Gerwing, Justiziar bei der VdW südwest über Bestandsgenossenschaften, bevor Christiane Steinmetz, erste Vorsitzende der Bürgerstiftung Pfalz und Stefanie Hübner, Stiftungsaufsicht bei der ADD über Bürgerstiftungen sprechen. Die Erfahrungsberichte von Lydia Fleddermann vom Wohnprojekt VIS-a-VIS in Mainz und Berit Herger von der Landesberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz zur Organisationsform Mieterverein runden das Vortragsprogramm ab. Moderieren wird die Veranstaltung Kristina Oldenburg von kokonsult aus Frankfurt am Main.

Hintergrund
Bürgergenossenschaften, - vereine und -stiftungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Damit bürgerliche Initiativen ihre Projekte zeitnah und mit kalkulierbarem Risiko umsetzen können, benötigen sie eine sachkundige Beratung und kompetente Unterstützung. Gefragt sind dabei auch Kommunen und Politik, die beispielsweise bei der Grundstückssuche unterstützen können oder die (kommunale) Wohnungswirtschaft, die unter ihrem Dach, quasi im Huckepack-Verfahren, Sicherheit und Struktur für ein Wohnprojekt bieten kann. Die Veranstaltung richtet sich an Kommunen, Verbände, Wohnungsgenossenschaften und vor allem an Menschen, die sich für das genossenschaftliche Wohnen interessieren oder sich in Baugemeinschaften und Wohnprojekten bereits zusammengefunden haben.

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Gemeinschaftshaus Blücherstraße, Wiesbaden; Foto: Andrea Diefenbach

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