14.11.2017 | Pressemitteilungen

Ein Planungs- und Gestaltungsbeirat für den "Nationalpark Hunsrück-Hochwald"

Informationsveranstaltung, Montag, 20. November 2017, 18 Uhr, Hunsrückhaus am Erbeskopf

Erbeskopf. Kommunikation, Dialog und (Bürger-)Beteiligung waren tragende Prinzipien in der Entwicklung des 2015 eröffneten Nationalparks Hunsrück-Hochwald. In Anknüpfung daran wurde mit Unterstützung der Architekten- sowie Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, ein Planungs- und Gestaltungsbeirat eingerichtet, der – öffentlich und transparent – regionale Baukultur fördern soll.

Dieser für ländliche Regionen in Rheinland-Pfalz neuartige Beirat mit Vorbildcharakter übernimmt beratende Aufgaben und prüft und beurteilt Bauvorhaben hinsichtlich der städtebaulichen, gestalterischen und architektonischen Qualität. Die Inanspruchnahme der Beratung ist für die Kommunen freiwillig. Wie dieses Instrument regionale Planungs- und Baukultur nachhaltig im öffentlichen Diskurs verankert und welchen Mehrwert Gestaltungsbeiräte als Impulsgeber innerhalb der Planungsstrukturen erzeugen können, wird Thema der Informationsveranstaltung des Zentrum Baukultur am Montag, dem 20. November 2017, um 18 Uhr im Hunsrückhaus am Erbeskopf sein.

Zum Auftakt der Veranstaltung wird der Kurzfilm "Wir sind Heimat" der Journalistin Prof. Dr. Katja Schupp präsentiert werden. Die Spezialedition zum Nationalpark Hunsrück-Hochwald zeigt Menschen, die im Nationalpark zuhause sind und ihn baukulturell gestalten.

Nach der Begrüßung durch Marc Hüllenkremer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Thalfang, wird Staatssekretär Dr. Thomas Griese vom Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz in den Abend einführen. Edda Kurz, Vizepräsidentin der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, wird die zukünftige Arbeit des Planungs- und Gestaltungsbeirat des Nationalpark Hunsrück-Hochwald näher erläutern. Aus der Praxis wird anschließend Uwe Schikorr, Ortsbürgermeister der Gemeinde Lingerhahn in seinem Vortrag „Rahmenbedingungen konkretisieren und Investitionssicherheit verbessern“ berichten. In Lingerhahn war erstmals ein mobiler Gestaltungsbeirat im Rahmen der Dorferneuerung ins Leben gerufen worden. Dieser war bei der Konzeptfindungsphase für ein neues Gemeindehaus mit Kindertagesstädte beratend tätig gewesen.

Die nachfolgende von Bianca Klein vom Finanz- und Bauministerium Rheinland-Pfalz moderierte Gesprächsrunde wird sich mit den Ideen und Instrumenten zur Förderung von regionaler Baukultur im Nationalpark befassen. Dr. Matthias Schneider, Landrat des Landkreises Birkenfeld, Dr. Harald Egidi, Leiter des Nationalparkamts, Christoph Heckel, Landschaftsarchitekt und designiertes Mitglied der Planungs- und Gestaltungsbeirat Nationalpark sowie Bernd Hartmann, Bürgermeister der Gemeinde Veitsrodt und Mitglied der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, diskutieren über die Arbeit und den Mehrwert von Gestaltungsbeiräten für die Kommunen und über regionale Baukultur. Im Fokus steht hierbei der Hunsrück-Hochwald Nationalpark.

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