Mittelstandsfreundliche Kommune

Terminankündigung Gesprächsabend im Brückenturm Mainz am 4. April 2017

Mainz. Wie mittelstandsfreundlich ist Mainz, wie und auf welchem Weg könnte die Stadt mittelstandsfreundlicher werden und was könnte Mainz hier von Ulm lernen? Diesen und weiteren Fragen geht die Veranstaltung "Mittelstandsfreundliche Kommune" nach.
    
Die Praxis kommunaler Vergaben hat einen wichtigen Einfluss darauf, wie mittelstandsfreundlich eine Kommune ist. Da das größte Investitionsvolumen meist beim Bauen vergeben wird, beginnt die Förderung der heimischen Wirtschaft bei der Frage, in welchen Verfahren öffentliche Planungs- und Bauaufträge vergeben werden. Eine Stadt, die sich auf den Weg gemacht hat, kleine Strukturen im eigenen Einflussbereich nicht schon alleine durch die Wahl der Vergabeform strukturell zu benachteiligen, ist Ulm. Welche Erfahrungen man dort in der tatsächlichen Projektrealisierung gemacht hat und was davon auf Mainz übertragbar ist – mit diesen Fragen beschäftigt sich der Gesprächs- und Diskussionsabend "Mittelstandsfreundliche Kommune" am Dienstag, dem 4. April 2017, um 19 Uhr, im Zentrum Baukultur im Brückenturm Mainz

Zum Auftakt des Abends spricht Gerold Reker, Präsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz über "Merkpunkte einer mittelstandsfreundlichen Kommune". In einem anschließenden Dialog kommen die Mainzer Baudezernentin Marianne Grosse und der Mainzer Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte zu Wort. Tim von Winning, Baudezernent der Stadt Ulm, wird über die kommunale Vergabe- und Baupraxis der Stadt Ulm berichten.

Über die Situation in Mainz diskutieren Hannsgeorg Schönig, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion Mainz, Dr. Eckart Lensch, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion Mainz, Edda Kurz, Vizepräsidentin der Architektenkammer Rheinland-Pfalz und Stefan Korus, stellv. Kreishandwerksmeister. Im Anschluss zieht Hans-Jörg Friese, Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen, ein Resümee. Moderiert wird der Abend von Alexandra May, Immobilienökonomin (ebs).

Pressemitteilung (PDF)

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