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Wiederaufbau der 1950er Jahre

Mainzer Studierende planen Nachverdichtung im Koblenzer Kastorviertel

Mainz. Das Zentrum Baukultur und die Hochschule Mainz laden ein zur Ausstellungseröffnung „Kastorviertel Koblenz – Jahresprojekt Masterstudiengang Architektur“ am Dienstag, 13. September 2016, 18.30 Uhr.
Nachverdichtung in bestehenden Wohnquartieren ist eine Strategie zur Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum im städtischen Raum. Siedlungen aus den 1950er bis 1980er Jahren bietet hierbei das größte Potenzial.

Die Studierenden des Masterstudiengangs „Integrierte Wohnungsbauentwicklung“ haben das Koblenzer Wohnquartier aus den 1950er Jahren im Hinblick auf seine Möglichkeiten der Verdichtung untersucht und neue Wohnformen im Viertel entwickelt. Das Quartier verlor nach den Kriegszerstörungen mit dem Wiederaufbau der 1950er Jahre seinen kleinteiligen städtischen Charakter. Die Ergebnisse der Studienarbeiten sind als fiktive Planungsaufgabe auch auf andere Städte übertragbar.

Nach einem Grußwort von Edda Kurz, Vorstandsmitglied der Architektenkammer Rheinland-Pfalz stellen Thilo Gries, Stadtplanungsamt Freiburg im Breisgau, und Joachim Rind, Sprecher der Kammergruppe Koblenz, den Besuchern das Kastorviertel in Koblenz vor. Bevor ausgewählte Projekte durch die Studierenden präsentiert werden, erläutert Studiengangleiter Professor Michael Spies die Aufgabenstellung unter dem Titel „Innenentwicklung und Städtisches Wohnen“.

Die Ausstellung ist vom 14. September bis 7. Oktober im Zentrum Baukultur zu sehen.

Pressemitteilung

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