(Foto: Kristina Schäfer, Mainz)

Ausstellungseröffnung | Mehr Mitte bitte!

Attraktive Ortsmitten: Ausstellungseröffnung mit Gesprächsrunde und Filmvorführung

Nach der erfolgreichen ersten Staffel der Wettbewerbsreihe „Mehr Mitte bitte!“ haben das Finanz- und Bauministerium Rheinland-Pfalz und der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz (GStB) in Kooperation mit der Architektenkammer im Jahr 2017  zum zweiten Mal das Wettbewerbsverfahren durchgeführt. Die Ergebnisse dieser zweiten Staffel standen am 17. Oktober im Zentrum Baukultur unter dem Motto „Wie kann man die Mitte von Gemeinden wieder lebendiger gestalten?“
„Viel rankt sich im Moment in der Diskussion um die Urbanität. Aber die ländlichen Räume bieten auch Lebensräume. Sie sind anders als städtische Lebensräume, aber genauso lebenswert“, erläuterte Staatssekretär Dr. Stephan Weinberg in seiner Begrüßung.
Wie eine Ortsmitte erfolgreich wiederbelebt werden kann, veranschaulichten die im Film präsentierten und bereits realisierten Projekte der Gemeinden Gillenfeld und Eisenberg. Karl Heinz Schlifter, Oberbürgermeister der Gemeinde Gillenfeld, begeisterte anschließend mit Erzählungen und Erfahrungsberichten zum Projekt in seiner Gemeinde „Florinshof am Pulvermaar“.
Die Gesprächsrunde, der Dr. Karl-Heinz Frieden, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied GStB, Kammerpräsident Gerold Reker, Karl Heinz Schlifter und Dr. Stephan Weinberg angehörten, erörterte Möglichkeiten, ländliche Orts- und Stadtkerne baulich aufzuwerten.
Moderator Christof Bodenbach, freier Journalist stellte die Frage, wie der sogenannte „Donut-Effekt“ verringert, beziehungsweise das Herz der Gemeinden wiederbelebt werden könne. Die Gesprächspartner waren sich einig: mit guter Architektur und kreativen Ideen können neue Ortsmittelpunkte geschaffen werden. Dr. Frieden betonte, dass es funktioniert die Vitalität in den Dorfmitten zu halten. Er beschrieb weiter: „Weder die Stadt, noch das Dorf kann unsere Probleme alleine lösen. Wir brauchen ein gutes Miteinander und das Zugehen aufeinander.
Im Anschluss an die Gesprächsrunde stellten die zwei siegreichen Architekturbüros der zweiten Wettbewerbsstaffel Kopperroth aus Berlin und pg1 aus Kaiserslautern ihre Entwürfe für Realisierungs- beziehungsweise Ideenwettbewerb vor.

Beim Fazit des Abends stimmten alle überein: Konzeptverfahren für die Grundstücksvergabe sind ein hervorragendes Instrument, um lebendige, gemischte Quartiere in hoher städtebaulicher und architektonischer Qualität zu entwickeln. Die Wiederbelebung von Ortsmitten im ländlichen Raum durch die Mischung von Jung und Alt haben sich als bewährt erwiesen.

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Zentrum Baukultur im Brückenturm | Rheinstraße 55 | 55116 Mainz

Veranstalter
Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz

Kooperationspartner
Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz
Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz
Architektenkammer Rheinland-Pfalz

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